Freitag, 11. Dezember, 2009 von Stormcloud
Im Netzwerk freigegebene Windowsordner kann man schnell und einfach per smb in beliebigen Dateimanagern (Dolphin, Krusader, …) ansprechen. Geht die Nutzung aber über das Kopieren und Verschieben von Daten hinaus ist es komfortabler, die freigegebenen Ordner direkt ins Linuxsystem einzuhängen (mounten). Problematisch wird es, wenn man es mit normalen User-Rechten oder sogar mit dem Mounten beim Systemstart versucht.
Google zeigt jede Menge Antworten, wenn man nach smb, mount und user sucht. Folgender Workflow hat bei mir zum Erfolg geführt:
Zuerst erstellt ihr einen Ordner an beliebiger Stelle, z.B in eurem /home-Verzeichnis oder unter /mnt. Achtet dabei darauf, auch eurem User die entsprechenden Rechte zu geben. Komfortabel geht das mit einem unter root-Rechten gestarteten Dateimanager.
Nun schreibt ihr in die Datei /etc/fstab die Mount-Anweisung. Bei mir habe ich dies über cifs realisiert:
//<ip>/<freigabe> /mnt/winfreigabe cifs rw,user,uid=<username>gid=<username>,iocharset=utf8,user=<winuser>,pass=<winpass> 0 0
Die Optionen im Einzelnen:
- //<ip>/<freigabe> gibt die IP-Adresse des Windowsrechners und das freigegebene Verzeichnis an
- /mnt/winfreigabe ist das Verzeichnis, in dem später der Inhalt des Windowsordners angezeigt wird
- cifs ist quasi das Dateisystem, unter dem Linux das Verzeichnis einbindet. Linux weiß dann, dass es sich um eine Windowsfreigabe handelt (ich weiß, da steckt noch mehr dahinter)
- rw steht für Lese- und Schreibrechte. Möchte man nur Leserechte geben, setzt man dafür ro ein
- user bedeutet, dass das Laufwerk auch ohne root-Rechte gemountet wird und der user später Zugriff darauf hat. uid und gid geben dazu noch ganz gezielt an, welcher Benutzer und welche Benutzergruppe darauf Zugriff hat. Ohne diese drei Angaben konnte ich das Verzeichnis nur als root nutzen.
- iocharset legt fest, welches Zeichensystem verwendet wird. Da ich ohne diese Angabe Probleme mit der Darstellung von Sonderzeichen hatte, musste also auch dieser Punkt aufgenommen werden.
- Letztlich gibt user= und pass= noch den Nutzernamen und das Passwort an, die man in Windows festgelegt hat, um das Verzeichnis freizugeben.
- Die beiden Nullen am Ende nicht vergessen
Nach einem beherzten Neustart sollte alles funktionieren. Vergesst auch nicht, von der /etc/fstab eine Sicherheitskopie anzulegen, falls etwas schief läuft.
Schlagwörter: cifs, mount, samba, windows
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Donnerstag, 10. Dezember, 2009 von Stormcloud
Seit einiger Zeit (aufgefallen ist es mir bei KDE 4.3.2) kann man einen abgestürzten Desktop nicht mehr über das Kommando
plasma
mittels krunner (Alt + F2) neu starten. Der Befehl wurde durch
plasma-desktop
ersetzt.
Schlagwörter: KDE 4, plasma
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Montag, 1. Juni, 2009 von Stormcloud
Hin und wieder führt es zum Absturz der Plasmaoberfläche von KDE 4.2, wenn ich über das Wechselmedienplasmoid versuche, USB-Laufwerke auszuwerfen.
Mir ist aufgefallen, dass das immer dann passiert, wenn ich mich auf der Konsole in einem Ordner des USB-Sticks befinde. Das vergesse ich schonmal gern, weil die Konsole auf einer anderen Arbeitsfläche liegt. Es hilft dann, wenn ich dann einfach dort in mein Homeverzeichnis wechsle.
Wenn Plasma bereits abgestürzt ist hilft die Tastenkombination Strg + Alt + Esc. Der Mauszeiger verwandelt sich in einen Totenkopf und mit einem beherzten Mausklick auf die Kontrolleiste oder das Wechselmedienplasmoid wird der Bildschirm schwarz. Keine Sorge, sämtliche Programme wie OpenOffice, etc. laufen weiter (wenn man nicht versehentlich mit dem Totenkopfzeiger darauf geklickt hat anstatt auf die Kontrollleiste).
Nun lässt sich mit Alt + F2 der Krunner starten. Einfach plasma eingeben und schon startet der Desktop neu.
Schlagwörter: KDE 4, plasma, usb
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Samstag, 23. Mai, 2009 von Stormcloud
Mich hat einfach nur mal interessiert, wie es meiner Festplatte geht und wie es mit defekten Sektoren aussieht. Ein Befeh, der beim Überprüfen hilft, ist badblocks.
Die Syntax kann etwa so aussehen:
badblocks -s -o block.log /dev/sda
Dabei sagt der Parameter -o, dass die Ergebnisse in die Logdatei block.log geschrieben werden sollen. -s weist badblocks an, nach Auffinden defekter Sektoren weiterzumachen. Am Ende lässt sich noch angeben, welche Festplatte durchsucht werden soll. Um herauszufinden, welche Festplatte welche Bezeichnung trägt, bietet sich der Befehl
fdisk -l
an.
Beide Befehle setzen root-Rechte voraus, bei badblocks muss man zudem einige Zeit für die Überprüfung einrechnen.
Quelle:
- Ubuntu-Handbuch bei Galileo Computing
Schlagwörter: badblocks, fdisk, Festplatte, Hardware, Informationen
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Samstag, 16. Mai, 2009 von Stormcloud
Es kann öfters sinnvoll sein, nach Anlegen einer Image-Datei vor dem Brennen nochmals Zugriff darauf zu haben, etwa wenn man nochmal etwas ändern muss, oder aus einem bestehenden Image einfach nur eine Datei braucht und das Ganze nicht erst auf einen Rohling brennen möchte.
Mit mount, mit dem eigentlich Festplatten und andere Laufwerke ins System eingebunden werden, lassen sich auch einfach und komfortabel Images ins System einbinden und somit wie ein reguläres Verzeichnis verwenden. Einfach über die Konsole (als root) mit
mount -o loop Image.iso /mnt
die Image.iso mounten. Der Inhalt erscheint dann im Verzeichnis /mnt. Der Befehl funktioniert auch mit *.img-Dateien. Andere Formate habe ich bislang noch nicht getestet.
Danach lässt sich der Ordner wieder mit dem Programm der Wahl in eine Image-Datei packen. Bislang habe ich noch nicht ausprobiert, ob es auch schon genügt, zusätzliche Dateien einfach in den gemounteten Ordner zu verschieben oder überflüssige herauszulöschen, um das alte Image zu editieren, oder ob wirklich ein neue Image-Datei erzeugt werden muss. Vielleicht wisst ihr mehr dazu.
Quelle:
- Forum des Linux-Club
Schlagwörter: Image, mount
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Montag, 11. Mai, 2009 von Stormcloud
Ich lade häufig Bilder aus dem Internet, so etwa schöne Hintergrundbilder für den Desktop. Diese werden häufig in Zip-Archiven angeboten und werden von mir gleich in in den thematisch passenden Verzeichnissen gespeichert. Wenn ich die Bilder nicht sofort entpacke, wird es irgendwann mühsam, durch alle Verzeichnisse zu navigieren, um diese dann einzeln zu entpacken.
Befinden sich alle Zip-Files in einem Verzeichnis ist es mit dem Befehl
unzip \*.zip
recht einfach. Schwieriger wird es schon, wenn diese wie erwähnt in verschiedenen Unterverzeichnissen stecken.
Hierbei kann der find-Befehl helfen. Bislang dachte ich, dass sich damit lediglich nach Dateien suchen lässt, aber der Parameter -exec erlaubt es, für die gefundenen Dateien auch gleich einen Befehl ausführen zu lassen. Im aktuellen Beispiel ließe sich also mittels
find . -name ‘*.zip’ -exec unzip *.zip \{} \;
alle Unterverzeichnisse durchsuchen und die gefundenen Dateien entpacken.
Der Punkt nach dem Befehl sagt find, dass er Unterverzeichnisse durchsuchen soll, -name gibt die Dateinamen (oder Teile davon) an, die gesucht werden sollen und der Befehl nach -exec führt die gewünschte Operation an den gefundenen Dateien aus. Für komplexere Befehle mit mehreren Parametern kann es notwendig sein, diesen in Anführungsstriche zu setzen.
Wofür die geschweifte Klammern und die Backslashs stehen habe ich auch nicht ganz verstanden, aber es funktioniert. Nähere Informationen finden sich in der entsprechenden Manpage.
Quelle:
- Danke an die hilfreichen MandrivaUser.de-Forenuser
Schlagwörter: find, Unterverzeichnis, unzip
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Montag, 11. Mai, 2009 von Stormcloud
Früher hatte ich unter Windows häufig das Problem, dass Video-DVDs tierisch geruckelt haben, was häufig daran lag, dass DMA nicht eingeschaltet war.
Unter Linux hatte ich das Problem zwar (noch) nicht, aber für den Fall der Fälle ist hier der Befehl, wie man diesen Modus freischaltet:
hdparm -d1 /dev/dvd
[gefunden im VideoLAN-FAQ]
Schlagwörter: DVD, VLC
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Mittwoch, 29. April, 2009 von Stormcloud
In letzter Zeit fiel mir auf, dass der VLC-Mediaplayer immer wieder für einen kurzen Moment ruckelte. Ich dachte zuerst, dass es an einer zu hohen Prozessorauslastung liegen könnte, weil der Rechner nebenbei öfter auch mit anderen Sachen beschäftigt ist. Eine genauere Beobachtung zeigte aber, dass es daran nicht liegt.
Expermiente mit verschiedenen Ausgabemodulen schlugen fehl oder machten alles nur noch schlimmer. Jetzt steht mein Ausgabemodul wieder auf Standard und ich benutze den geteilten Speicher.
Jetzt habe ich etwas gefunden, was geholfen hat (zumindest bei meinen kurzen Testvideos, ein Test mit einem kompletten Film steht noch aus):
Unter den Einstellungen lasst ihr euch alle anzeigen (unten links). Dann klappt ihr den Menüpunkt Input/Codecs auf und klickt auf Access-Module. Dort kann man nur das Zugriffsmodul auswählen, das ihr auf “Datei-Input” setzt. Wenn ihr den Menüpunkt Access-Module weiter aufklappt, findet ihr den Unterpunkt Datei. Dort gebt ihr als Cachewert 1200 ms ein.
Das wars schon.
Wie gesagt, auf den ersten Blick scheint es funktioniert zu haben. Ein ausführlicher Test steht noch aus.
Schlagwörter: VLC
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Donnerstag, 23. April, 2009 von Stormcloud
Im ersten Moment ist sehr verwirrend, dass der Download von GoogleEarth eine .bin-Datei zu Tage fördert. Normalerweise hätte ich als Neuling eine .rpm-Datei oder etwas in der Art gesucht.
Die Installation ist trotzdem recht einfach, benötigt aber die Konsole.
Dort wechselt ihr in den Ordner, in den ihr die .bin-Datei heruntergeladen habt und gebt den Dateinamen mit vorangestelltem sh ein:
sh GoogleEarthLinux.bin
Die Konsole gibt ein paar Meldungen zurück, dass die Dateiintegrität geprüft wird. Wenn das geklappt hat erscheint en freundliches “All good” und die eigentliche Installation kann beginnen.

Im Installationsdialog bietet GoogleEarth die Möglichkeit, einen Pfad für die Programmdateien und für eine symbolische Verknüpfung anzugeben, was sehr praktisch ist.
Damit ist die Installation auch schon beendet. Künftig lässt sich das Programm wie alle anderen auch über die Tastenkombination Alt+F2 und der Eingabe von
googleearth
starten.
Bei Problemen empfehle ich den Hinweis im Blog von EeePC.Info.de.
Schlagwörter: GoogleEarth
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Freitag, 10. April, 2009 von Stormcloud
Zur Verwaltung meiner zahlreichen Kontaktdaten nutze ich Kontact. Toll ist auch die Möglichkeit den Personen Fotos zuzuordnen. Dabei bietet das Programm die Möglichkeit, einen frei wählbaren Bereich in einem Bild zu definieren, den es dann verwendet.
Als ich Bilder aus einem Gruppenfoto verwenden wollte, stellte sich mir die Frage, wie die Bilder intern von Kontact verarbeitet werden. Hierzu hatte ich drei Ideen:
- Das Bild verbleibt an seiner ursprünglichen Position und wird nur als Link in Kontact gespeichert. Dabei werden auch die Koordinaten des Auswahlbereichs gespeichert (Bsp: /home/Nutzer/Bilder/Passbild.jpg (0,0,120,160)
- Das Originalbild wird an einer Stelle gespeichert und die Kooridnaten des Auswahlbereichs werden angegeben.
- Der Bildausschnitt wird als eigenständiges Bild an einer anderen Position gespeichert.
Methode 1 wäre ungünstig, wenn das Ursprungsbild an einen anderen Ort verschoben oder umbenannt wird, Methode 2 ist besonders bei der Verwendung von hochaufgelösten Gruppenfotos unpraktisch, da die große Originaldatei mehrfach gespeichert und somit unnötig Speicherplatz verbrauchen würde.
Schön zu erfahren, dass Möglichkeit 3 die richtige ist. Der gewählte Bildausschnitt wird in der Datei
.kde4/share/apps/kabc/std.vcf
gespeichert.
Danke an powersack vom Mandriva-User-Forum für den Hinweis.
Schlagwörter: KDE, Kontact
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