USB-Laufwerk auswerfen crasht Plasma

Montag, 1. Juni, 2009 von Stormcloud

Hin und wieder führt es zum Absturz der Plasmaoberfläche von KDE 4.2, wenn ich über das Wechselmedienplasmoid versuche, USB-Laufwerke auszuwerfen.

Mir ist aufgefallen, dass das immer dann passiert, wenn ich mich auf der Konsole in einem Ordner des USB-Sticks befinde. Das vergesse ich schonmal gern, weil die Konsole auf einer anderen Arbeitsfläche liegt. Es hilft dann, wenn ich dann einfach dort in mein Homeverzeichnis wechsle.

Wenn Plasma bereits abgestürzt ist hilft die Tastenkombination Strg + Alt + Esc. Der Mauszeiger verwandelt sich in einen Totenkopf und mit einem beherzten Mausklick auf die Kontrolleiste oder das Wechselmedienplasmoid wird der Bildschirm schwarz. Keine Sorge, sämtliche Programme wie OpenOffice, etc. laufen weiter (wenn man nicht versehentlich mit dem Totenkopfzeiger darauf geklickt hat anstatt auf die Kontrollleiste).

Nun lässt sich mit Alt + F2 der Krunner starten. Einfach plasma eingeben und schon startet der Desktop neu.

Defekte Sektoren einer Festplatte überprüfen

Samstag, 23. Mai, 2009 von Stormcloud

Mich hat einfach nur mal interessiert, wie es meiner Festplatte geht und wie es mit defekten Sektoren aussieht. Ein Befeh, der beim Überprüfen hilft, ist badblocks.

Die Syntax kann etwa so aussehen:

badblocks -s -o block.log /dev/sda

Dabei sagt der Parameter -o, dass die Ergebnisse in die Logdatei block.log geschrieben werden sollen. -s weist badblocks an, nach Auffinden defekter Sektoren weiterzumachen. Am Ende lässt sich noch angeben, welche Festplatte durchsucht werden soll. Um herauszufinden, welche Festplatte welche Bezeichnung trägt, bietet sich der Befehl

fdisk -l

an.

Beide Befehle setzen root-Rechte voraus, bei badblocks muss man zudem einige Zeit für die Überprüfung einrechnen.

Quelle:
- Ubuntu-Handbuch bei Galileo Computing

Image-Dateien einbinden / entpacken

Samstag, 16. Mai, 2009 von Stormcloud

Es kann öfters sinnvoll sein, nach Anlegen einer Image-Datei vor dem Brennen nochmals Zugriff darauf zu haben, etwa wenn man nochmal etwas ändern muss, oder aus einem bestehenden Image einfach nur eine Datei braucht und das Ganze nicht erst auf einen Rohling brennen möchte.

Mit mount, mit dem eigentlich Festplatten und andere Laufwerke ins System eingebunden werden, lassen sich auch einfach und komfortabel Images ins System einbinden und somit wie ein reguläres Verzeichnis verwenden. Einfach über die Konsole (als root) mit

mount -o loop Image.iso /mnt

die Image.iso mounten. Der Inhalt erscheint dann im Verzeichnis /mnt. Der Befehl funktioniert auch mit *.img-Dateien. Andere Formate habe ich bislang noch nicht getestet.

Danach lässt sich der Ordner wieder mit dem Programm der Wahl in eine Image-Datei packen. Bislang habe ich noch nicht ausprobiert, ob es auch schon genügt, zusätzliche Dateien einfach in den gemounteten Ordner zu verschieben oder überflüssige herauszulöschen, um das alte Image zu editieren, oder ob wirklich ein neue Image-Datei erzeugt werden muss. Vielleicht wisst ihr mehr dazu.

Quelle:
- Forum des Linux-Club

Konsolenbefehl für Arbeiten in verschiedenen Unterverzeichnissen

Montag, 11. Mai, 2009 von Stormcloud

Ich lade häufig Bilder aus dem Internet, so etwa schöne Hintergrundbilder für den Desktop. Diese werden häufig in Zip-Archiven angeboten und werden von mir gleich in in den thematisch passenden Verzeichnissen gespeichert. Wenn ich die Bilder nicht sofort entpacke, wird es irgendwann mühsam, durch alle Verzeichnisse zu navigieren, um diese dann einzeln zu entpacken.

Befinden sich alle Zip-Files in einem Verzeichnis ist es mit dem Befehl

unzip \*.zip

recht einfach. Schwieriger wird es schon, wenn diese wie erwähnt in verschiedenen Unterverzeichnissen stecken.

Hierbei kann der find-Befehl helfen. Bislang dachte ich, dass sich damit lediglich nach Dateien suchen lässt, aber der Parameter -exec erlaubt es, für die gefundenen Dateien auch gleich einen Befehl ausführen zu lassen. Im aktuellen Beispiel ließe sich also mittels

find . -name ‘*.zip’ -exec unzip *.zip \{} \;

alle Unterverzeichnisse durchsuchen und die gefundenen Dateien entpacken.
Der Punkt nach dem Befehl sagt find, dass er Unterverzeichnisse durchsuchen soll, -name gibt die Dateinamen (oder Teile davon) an, die gesucht werden sollen und der Befehl nach -exec führt die gewünschte Operation an den gefundenen Dateien aus. Für komplexere Befehle mit mehreren Parametern kann es notwendig sein, diesen in Anführungsstriche zu setzen.

Wofür die geschweifte Klammern und die Backslashs stehen habe ich auch nicht ganz verstanden, aber es funktioniert. Nähere Informationen finden sich in der entsprechenden Manpage.

Quelle:
- Danke an die hilfreichen MandrivaUser.de-Forenuser

DMA für optische Laufwerke freischalten

Montag, 11. Mai, 2009 von Stormcloud

Früher hatte ich unter Windows häufig das Problem, dass Video-DVDs tierisch geruckelt haben, was häufig daran lag, dass DMA nicht eingeschaltet war.

Unter Linux hatte ich das Problem zwar (noch) nicht, aber für den Fall der Fälle ist hier der Befehl, wie man diesen Modus freischaltet:

hdparm -d1 /dev/dvd

[gefunden im VideoLAN-FAQ]

VLC ruckelt

Mittwoch, 29. April, 2009 von Stormcloud

In letzter Zeit fiel mir auf, dass der VLC-Mediaplayer immer wieder für einen kurzen Moment ruckelte. Ich dachte zuerst, dass es an einer zu hohen Prozessorauslastung liegen könnte, weil der Rechner nebenbei öfter auch mit anderen Sachen beschäftigt ist. Eine genauere Beobachtung zeigte aber, dass es daran nicht liegt.

Expermiente mit verschiedenen Ausgabemodulen schlugen fehl oder machten alles nur noch schlimmer. Jetzt steht mein Ausgabemodul wieder auf Standard und ich benutze den geteilten Speicher.

Jetzt habe ich etwas gefunden, was geholfen hat (zumindest bei meinen kurzen Testvideos, ein Test mit einem kompletten Film steht noch aus):

Unter den Einstellungen lasst ihr euch alle anzeigen (unten links). Dann klappt ihr den Menüpunkt Input/Codecs auf und klickt auf Access-Module. Dort kann man nur das Zugriffsmodul auswählen, das ihr auf „Datei-Input“ setzt. Wenn ihr den Menüpunkt Access-Module weiter aufklappt, findet ihr den Unterpunkt Datei. Dort gebt ihr als Cachewert 1200 ms ein.

Das wars schon.

Wie gesagt, auf den ersten Blick scheint es funktioniert zu haben. Ein ausführlicher Test steht noch aus.

GoogleEarth unter Linux installieren

Donnerstag, 23. April, 2009 von Stormcloud

Im ersten Moment ist sehr verwirrend, dass der Download von GoogleEarth eine .bin-Datei zu Tage fördert. Normalerweise hätte ich als Neuling eine .rpm-Datei oder etwas in der Art gesucht.

Die Installation ist trotzdem recht einfach, benötigt aber die Konsole.

Dort wechselt ihr in den Ordner, in den ihr die .bin-Datei heruntergeladen habt und gebt den Dateinamen mit vorangestelltem sh ein:

sh GoogleEarthLinux.bin

Die Konsole gibt ein paar Meldungen zurück, dass die Dateiintegrität geprüft wird. Wenn das geklappt hat erscheint en freundliches „All good“ und die eigentliche Installation kann beginnen.

installation-googleearth1

Im Installationsdialog bietet GoogleEarth die Möglichkeit, einen Pfad für die Programmdateien und für eine symbolische Verknüpfung anzugeben, was sehr praktisch ist.

Damit ist die Installation auch schon beendet. Künftig lässt sich das Programm wie alle anderen auch über die Tastenkombination Alt+F2 und der Eingabe von

googleearth

starten.

Bei Problemen empfehle ich den Hinweis im Blog von EeePC.Info.de.

Wie speichert Kontact Kontaktfotos?

Freitag, 10. April, 2009 von Stormcloud

Zur Verwaltung meiner zahlreichen Kontaktdaten nutze ich Kontact. Toll ist auch die Möglichkeit den Personen Fotos zuzuordnen. Dabei bietet das Programm die Möglichkeit, einen frei wählbaren Bereich in einem Bild zu definieren, den es dann verwendet.

Als ich Bilder aus einem Gruppenfoto verwenden wollte, stellte sich mir die Frage, wie die Bilder intern von Kontact verarbeitet werden. Hierzu hatte ich drei Ideen:

  1. Das Bild verbleibt an seiner ursprünglichen Position und wird nur als Link in Kontact gespeichert. Dabei werden auch die Koordinaten des Auswahlbereichs gespeichert (Bsp: /home/Nutzer/Bilder/Passbild.jpg (0,0,120,160)
  2. Das Originalbild wird an einer Stelle gespeichert und die Kooridnaten des Auswahlbereichs werden angegeben.
  3. Der Bildausschnitt wird als eigenständiges Bild an einer anderen Position gespeichert.

Methode 1 wäre ungünstig, wenn das Ursprungsbild an einen anderen Ort verschoben oder umbenannt wird, Methode 2 ist besonders bei der Verwendung von hochaufgelösten Gruppenfotos unpraktisch, da die große Originaldatei mehrfach gespeichert und somit unnötig Speicherplatz verbrauchen würde.

Schön zu erfahren, dass Möglichkeit 3 die richtige ist. Der gewählte Bildausschnitt wird in der Datei

.kde4/share/apps/kabc/std.vcf

gespeichert.

Danke an powersack vom Mandriva-User-Forum für den Hinweis.

Linux im Fernsehen

Sonntag, 22. März, 2009 von Stormcloud

Die Sendung „neues“ von 3sat hat sich neulich mit dem Thema Linux auseinandergesetzt.

Der Bericht gibt einen guten Überblick über Linux, über den „Erfinder“ Linus Torvalds, über besondere Begriffe und auch einen Einblick in OpenSource-Software. Ein gekonnter Rundumschlag und besonders für Neulinge besonders zu empfehlen.

Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn sich in der zdf mediathek online anschauen.

Welches Programm greift auf den USB-Stick zu?

Sonntag, 15. Februar, 2009 von Stormcloud

Früher war das recht einfach. Wenn ich meinen USB-Stick auswerfen wollte und das nicht geklappt hat, wurde mir direkt in der Fehlermeldung angezeigt, welches Programm der Übeltäter ist, der das Auswerfen verhindert.

Unter KDE 4.2 aber bekomme ich nur noch die lapidare Meldung, dass ein oder mehr Programme auf den Stick zugreifen. Windows-like und weiteres Futter für die KDE 4-Gegner.

Mit der Konsole können wir hier aber immer noch was kitten. Neulich beschrieb ich ja bereits das Tool lsof, um Netzwerkfunker ausfindig zu machen. Damit lässt sich auch wunderbar feststellen, welcher Prozess auf den Stick zugreift.

Zuerst muss das Programm natürlich installiert sein, weiterhin müssen wir herausfinden, welchen Namen der Stick im Netz hat. Mit dem Programm kdiskfree geht das recht simpel. Mein Stick hat zum Beispiel den Namen /dev/sdc1.
Achtung: Nicht mit dem Einhängepunkt /media/disk verwechseln.

Dann einfach

lsof /dev/sdc1

eingeben und sofort listet das Tool alle auf den Stick zugreifenden Prozesse mit Namen und weiteren Informationen auf. Damit lassen sich die Prozesse entweder bequem über den Systemmonitor beenden (der sich über die Tastenkombination STRG + ESC öffnen lässt), oder noch bequemer über die Konsole, in der wir uns ja ohnehin noch befinden.

Dazu ist die PID wichtig, eine Zahlenreihe, die sich in der zweiten Spalte hinter dem Prozessnahmen befindet. Einfach

kill PID#

eingeben (natürlich müsst ihr PID# durch die entsprechende Zahl ersetzen, die euch lsof ausgegeben hat) und schon ist der Prozess beendet. Mit etwas Glück lässt sich der Stick dann auswerfen.